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Fichtelgebirgsautobahn
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Unternehmer

      

Original von niko-odin
Ich meine immer noch, daß vorrangig die drei Bundesstraßen, anwohnerfreundlich ausgebaut ( kostet viel Geld! ) werden müssen.
Gerade das hohe Fichtelgebirge braucht die B303, wegen der touristischen Erschließung und wegen des regionalen Wirtschaftsverkehrs.


Ich meine, dass durch Deine Maßnahmen keine Entlastung der B 303 vom Transitverkehr erreicht wird und wenn Dein Argument "wer Strassen säht, wird Verkehr ernten" wirklich zieht, dann funktioniert es ja auch bei einer besser ausgebauten B 303.

Egal wie: Aus meiner Sicht willst Du den Verkehr auf jeden Fall auf der B 303 belassen.

Original von niko-odin
Hast Du denn nicht mitverfolgt, wie im Raume München die Autobahnen durch die Wohngebiete gebaut werden. Da fühlt sich auch trotz LKW-Verkehr kein Anwohner mehr belastet.


Hast Du mit jedem Anwohner gesprochen?

Und wenn Du es so siehst, warum wehrst Du Dich dann gegen eine neue Trasse? Belastet doch eh keine Anwohner mehr?!?
12.12.2006 13:06
niko-odin

      

Ich meine, dass durch Deine Maßnahmen keine Entlastung der B 303 vom Transitverkehr erreicht wird


Natürlich nicht durch einen Ausbau!
Aber der Ausbau verringert oder beseitigt die Belastungen der Anwohner.
Die Entlastung vom Transitverkehr muß durch Maut und /oder Tonnagebegrenzung erreicht werden.
( Das Tegernseer Tal ist z.B. nachts für LKWs gesperrt. )

Und wenn Du es so siehst, warum wehrst Du Dich dann gegen eine neue Trasse? Belastet doch eh keine Anwohner mehr?!?


Eben nicht!
Eine neue Trasse schafft neue Belastungen der Anwohner, weil sie aus Kostengründen nicht eingehaust wird oder Tunnel gebaut werden.
Im Gegenteil, es werden evt. lange Brückenbauwerke notwendig.


Jetzt ahne ich erst, warum meine Argumente nicht ankommen:

Der Kasus Knaktus ist für mich der Tunnel für eine Umgehung von Bad Berneck, die Anbindung ans Dreieck Kulmbach und die Einhausung der neuralgischen Punkte in Tröstau bzw. Bischofsgrün, zur Entlastung der Einwohner.
Und diese Kosten können nur deshalb aufgebracht werden, weil die B303 zu großen Teilen so bleiben kann.
Und die B303 kann weiter ihre wichtige Funktion als Erschließungsstraße für das hohe Fichtelgebirge erfüllen.


Es gibt diese beiden Varianten:

A. Verbesserung der Lärmschutzmaßnahmen an den vorhandenen Bundesstraßen.
Meiner Meinung nach genügen diese für die wirtschaftliche Erschließung und für den nicht ableitbaren Transitverkehr und die Bedingungen für die Anwohner können optimal geregelt werden.
( Den Anwohnern ist es egal, ob ein Transit-LKW oder ein regionaler LKW Lärm macht! Der Lärm muß generell unterdrückt werden.
Eine Reduzierung des Verkehrs ist nicht!!! die Lösung, kann aber zusätzlich begleitend durchgeführt werden )

B. Beim Neubau einer Autobahn entstehen neue Probleme, weil teure Lärmschutzmaßnahmen wie Einhausungen wie in München oder Laineck aus Kostengründen vermieden werden und die Altprobleme der Anwohner an den Bundesstraßen bleiben bestehen.

Welche Variante ist für unsere Region besser?

LANG_THREAD_EDITOR

12.12.2006 16:24
peter
Lebende Foren Legende


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1L997

      

wozu immer diese weit hergeholten beispiele aus dem oberbayrischen raum???

versuchen wirs doch mal hier in oberfranken und fragen uns:

wie stehen orte wie trockau oder himmelkron zu der neu gebauten trasse??

ich bin mir sicher mit einer einhausung quer durch den ort, wo früher die a9 war wären die sicher nicht so gut weggekommen als mit der neuen trasse.

ein weiterer ausbau, oder umbau der b303 hier auch bringt keinen vorteil.

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It's not over 'til it's over. But then it's over....
12.12.2006 16:36 LANG_MEMBERS_USEROFFLINE LANG_MEMBERS_SENDEMAIL LANG_MEMBERS_SEARCH LANG_MEMBERS_BUDDY
Unternehmer

      

Original von niko-odin
B. Beim Neubau einer Autobahn entstehen neue Probleme, weil teure Lärmschutzmaßnahmen wie Einhausungen wie in München oder Laineck aus Kostengründen vermieden werden und die Altprobleme der Anwohner an den Bundesstraßen bleiben bestehen.


So langsam wird es Dialektik pur:

Deine These ist völlig absurd. Gerade beim Neubau einer Trasse müssen
die Bestimmungen zum Schutz vor Emissionen eingehalten und berücksichtigt werden. Bei einer alten bestehenden Trasse gibt es diese komfortablen Regelungen nicht.
12.12.2006 16:52
niko-odin

      

Deine These ist völlig absurd. Gerade beim Neubau einer Trasse müssen die Bestimmungen zum Schutz vor Emissionen eingehalten und berücksichtigt werden.


Dein Vertrauen in die Schutzvorschriften in Ehren, aber die Einhausung Laineck wäre trotz Bestimmungen nie gebaut worden, wenn sie die Stadt Bayreuth nicht massiv gefordert hätte. Das ist die Realität!

Jetzt einmal eine etwas andere Blickrichtung:
Fast jedes Projekt hat seine zwei Seiten, Vor- und Nachteile, Gewinne und Verluste.
Ich lasse mich gerne in die Defensive treiben, weil ich dazulernen will, so zu argumentieren, daß es auch jeder versteht. Augenzwinkern
Offensichtlich habe ich da Probleme. böse
Können wir nicht einmal des Spieß umdrehen?
Oder bist Du der Meinung, die Autobahnlösung Südumgehung hat nicht auch ihre Nachteile?

Meine ersten Fragen:
Wie soll das hohe Fichtelgebirge und der Innenraum des Gebirges von Westen erschlossen werden.( Touristisch und wirtschaftlich ).
Besteht Handlungsbedarf bezüglich Ortsverkehr auf der B303 in Bad Berneck und Tröstau?
Wie soll die Südtrasse am Fichtelgebirge vorbei geführt werden?
Wo soll sie in die A9 einmünden?
12.12.2006 18:50
peter
Lebende Foren Legende


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1L997

      

Original von niko-odin
Besteht Handlungsbedarf bezüglich Ortsverkehr auf der B303 in Bad Berneck und Tröstau?
Wie soll die Südtrasse am Fichtelgebirge vorbei geführt werden?
Wo soll sie in die A9 einmünden?


die autobahn könnte vom dreieck BT/KU losgehen, somit wäre bad berneck schonmal südlich umgangen, und dann etwa dem verlauf der b303 entlang wobei für die orte bischofsgrün und tröstau sicher eine gute lösung gefunden werden kann und bei marktredwitz in die a93 einmünden.

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12.12.2006 19:23 LANG_MEMBERS_USEROFFLINE LANG_MEMBERS_SENDEMAIL LANG_MEMBERS_SEARCH LANG_MEMBERS_BUDDY
vistelator
Foren Gott


4L618

      

Für mich ist ein wesentlich südlicher Verlauf der Favourit:

Ab dem Kreuz Bayreuth-Kulmbach am südlichen Rand des Fichtelgebirges entlang. Bis auf Weidenberg - das man ja irgenwie dann kreuzt - gibt es da nicht viele Probleme.

__________________
Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!
13.12.2006 08:06 LANG_MEMBERS_USEROFFLINE LANG_MEMBERS_SENDEMAIL LANG_MEMBERS_SEARCH LANG_MEMBERS_BUDDY
Unternehmer

      

Original von niko-odin
Oder bist Du der Meinung, die Autobahnlösung Südumgehung hat nicht auch ihre Nachteile?


Durch eine Europäische Wasserscheide eine Autobahn zu bauen, vor allem wenn sie auch noch aus Granit ist, bringt sicher Nachteile mit sich. Dass man sich dann noch im oder am Rande eines Naturparks befindet macht die Sache aus Umweltsicht auf den ersten Blick auch nicht besser.

Die Raumempfindlichkeitsanalyse für die neue Trassenführung wird die Vor- und Nachteile der einzelnen Trassen beschreiben.

Ich sehe schon Nachteile, wenn man isoliert betrachtet einen Autobahnneubau analysiert - aber, dies ist ja nicht die Aufgabenstellung. Hier geht es um ein Konzept zu besseren Regelung des Verkehrsflusses innerhalb einer Region.

Original von niko-odin:
Wie soll das hohe Fichtelgebirge und der Innenraum des Gebirges von
Westen erschlossen werden. ( Touristisch und wirtschaftlich ).


Man verlässt die neue Autobahn in Weidenberg stellt sein Auto dort ab und nimmt die neue Bahn nach Warmensteinach ... großes Grinsen

Um keinen Fehler zu machen, was verstehst du unter "hohe" und Innenraum. Ich habe mir ein paar Karten angeschaut und bin nun verwirrter als vorher. Bevor wir darüber diskutieren, sollten wir uns darüber einig sein, wovon wir sprechen.

Für die Touristische Erschließung des Fichtelgebirges im LK BT gibt es ja ein gutes Konzept von einer bekannten Agentur welches man nur umsetzen müsste. Wirtschaftlich bedeutend wird außer Tourismus, Wellness, Healthness etc. im Fichtel sich sicher - bis auf Einzelzufälle nichts bewegen lassen - warum auch, das Potential ist einzigartig [und wird durch eine neue BAB auch nicht zerstört.]

_______
Gestern habe ich gehört, dass im Fichtelgebirge nun aufgrund des Klimawandels von der Forstverwaltung keine Fichten, sondern verstärkt Laubbäume gepflanzt werden.
_______



Original von niko-odin:
Besteht Handlungsbedarf bezüglich Ortsverkehr auf der B303 in Bad Berneck und Tröstau?


Der besteht vor allem heute und die Autobahn wird ja aus meiner Sicht frühestens 2020 fertig. Daher muss aus meiner Sicht die 303 irgendwie Mautpflichtig werden, so wie sie heute ist.

Wenn die Autobahn fertig ist, sehe ich für Ortsdurchfahrten - bei heutigen Verkehr - kein so großes Problem, vor allem da man dann auch die Bundestrasse für den Durchgangsverkehr je nach Tonnage komplett sperren könnte.

Original von niko-odin:Wie soll die Südtrasse am Fichtelgebirge vorbei geführt werden?


Sehr sehr südlich. Sie verlässt sogar das Fichtelgebirge.

Original von niko-odin:Wo soll sie in die A9 einmünden?
A70

LANG_THREAD_EDITOR

13.12.2006 12:27
Bayreuther
Foren Gott


4L565

      

Original von Unternehmer
... aber, dass ist ja nicht die Augabenstellung. ...


das

Original von Unternehmer

Original von niko-odin:
Wie soll das hohe Fichtelgebirge und der Innenraum des Gebirges von
Westen erschlossen werden.( Touristisch und wirtschaftlich ).

...
Um keinen Fehler zu machen, was verstehts du unter "hohe" und Innenraum. ...


Das "Hohe Fichtelgebirge" ist der Bereich mit Ochsenkopf und Schneeberg. Unter "Innenraum" versteht Schelm anscheinend den Bereich innerhalb des als "hufeisenförmig" bezeichneteten Gebirges, also Wunsiedel, Weißenstadt, Kirchenlamitz, Marktleuthen.
13.12.2006 13:48 LANG_MEMBERS_USEROFFLINE LANG_MEMBERS_SENDEMAIL LANG_MEMBERS_SEARCH LANG_MEMBERS_BUDDY
niko-odin

      

Das "Hohe Fichtelgebirge" ist der Bereich mit Ochsenkopf und Schneeberg. Unter "Innenraum" versteht Schelm anscheinend den Bereich innerhalb des als "hufeisenförmig" bezeichneteten Gebirges, also Wunsiedel, Weißenstadt, Kirchenlamitz, Marktleuthen.


Exakt, danke!


Dass man sich dann noch im oder am Rande eines Naturparks befindet macht die Sache aus Umweltsicht auf den ersten Blick auch nicht besser.


Die B303 existiert doch schon!? Teufel

Übrigens, bei der ersten Planung verlief die Südtrasse ebenfalls durch und am Rande des Naturparks.

Wenn die Autobahn fertig ist, sehe ich für Ortsdurchfahrten - bei heutigen Verkehr - kein so großes Problem, vor allem da man dann auch die Bundestrasse für den Durchgangsverkehr je nach Tonnage komplett sperren könnte.


Dann warst Du noch nicht in Bad Berneck und Tröstau.
Es geht doch nicht vorwiegend um den Verkehr oder die Anzahl der Fahrzeuge, sondern darum, daß diese Orte durch eine Bundesstraße zerteilt werden. Wie soll da eine vernünftige Ortsentwicklung ( in einem Kurbad! ) stattfinden können.
( Peter hat mein Anliegen schon verstanden. Augenzwinkern )

Ich seh schon, es gibt nur ein einziges Argument:
"Die Autobahn muß her"

LANG_THREAD_EDITOR

13.12.2006 18:29
Unternehmer

      

Original von niko-odin
Dann warst Du noch nicht in Bad Berneck und Tröstau.
Es geht doch nicht vorwiegend um den Verkehr oder die Anzahl der Fahrzeuge, sondern darum, daß diese Orte durch eine Bundesstraße zerteilt werden. Wie soll da eine vernünftige Ortsentwicklung ( in einem Kurbad! ) stattfinden können.


Ich kenne Bad Berneck außerordentlich gut. Die schlechte wirtschafliche Entwicklung der Stadt hat mich persönlich schwer getroffen - ich bin dieser Stadt durchaus stark verbunden.

Trotzdem sehe ich die Trennung des Ortes nicht als das vorrangige Problem an, sondern den Verkehr auf der Straße. Und den nicht regionalen Verkehr will ich davon weghaben.

Mir ist schon klar, das du dem nicht folgen kannst, da deine Ausgangsituation ja Verkehrszahlen waren, die eine Autobahn gar nicht rechtfertigen würden und angeblich nur geringen Transitverkehr beinhalten, kann dann die Bundesstrasse durch eine Autobahn, wenn sie doch kommt auch nicht entlastet werden. So hätte man dann was getan und nichts erreicht.

Nimm Dir einen Klappstuhl, setz Dich an die B 303 und mach Deine eigene Empfindlichkeitsanalyse. (Filter aber bitte die LKW´s vom Schicker und Küffner raus ;-) )

Original von niko-odin
Ich seh schon, es gibt nur ein einziges Argument:
"Die Autobahn muß her"

Das ist kein Argument. Wenn sie dir ausgehen, dann lass es einfach.
14.12.2006 23:08
niko-odin

      

Nimm Dir einen Klappstuhl, setz Dich an die B 303 und mach Deine eigene Empfindlichkeitsanalyse. (Filter aber bitte die LKW´s vom Schicker und Küffner raus ;-) )


Ja das ist es doch!!!!
Wenn ich mit einem Klappstuhl an der zurückgebauten ehemaligen Bundesstraße sitze, höre ich nur den Innerortsverkehr. Und der muß wohl sein.
Der überörtliche Verkehr läuft dann durch ein Tunnel an Bad Berneck vorbei direkt zum Dreieck Kulmbach, ohne die geringste Lärm- und Luftbelastung für die Stadt. Was will man mehr.
Und die Bernecker könnten die ehemalige B303-Trasse incl. Altenheim einladend parkähnlich gestalten, wie es sich für ein aufstrebendes Kurbad gehört.

Nicht der Verkehr als solcher ist das Hauptproblem, sondern der trennende Einschnitt in die Landschaft oder in die Ortschaft.
Das gilt auch für eine neugebaute Autobahn.
Sie ist fast wie eine unüberwindliche Grenze ( vgl. Eiserner Vorhang ).
Die andere Seite der Autobahn ist praktisch unereichbar.

Nochmal die Frage: Wie soll das Hohe Fichtelgebirge und der Innenbereich des Hufeisens Fichtelgebirge sonst erschlossen werden ( Fremdenverkehr, Wirtschaft )?

Das ist kein Argument. Wenn sie dir ausgehen, dann lass es einfach.


OK, war polemisch!
Aber ich habe bis jetzt noch kein einziges Argument gehört, warum eine neue Autobahn die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region verbessern sollte.
Gerade wenn die Südtrasse gebaut werden würde, verliefe diese parallel zur B22, die inzwischen kreuzungsfrei ausgebaut ist. Ich meine, gerade hier besteht kein konkreter Bedarf.
Daß man aber Transitverkehr anlocken würde, ist doch naheliegend.

Wer Transitverkehr durch unsere Region haben will, muß eine Autobahn bauen.
Wer die regionalen Bedingungen für eine wirtschaftliche Entwicklung verbessern will, muß die drei Bundesstraßen anwohnerfreundlich ausbauen.

LANG_THREAD_EDITOR

15.12.2006 09:07
Unternehmer

      

Original von niko-odin
Wer Transitverkehr durch unsere Region haben will, muß eine Autobahn bauen.


Ich bekomme aber auch mehr Transitverkehr, wenn ich die Bundesstrassen ausbaue, schlimmer noch ich kann die Dinger wahrscheinlich nicht einmal Mautpflichtig machen und lockt dann auch noch die Mautsparer an! Im Zweifelsfall locken Deine Bundesstrassen noch mehr Transitverkehr an als eine Autobahn.
15.12.2006 11:43
niko-odin

      

Im Zweifelsfall locken Deine Bundesstrassen noch mehr Transitverkehr an als eine Autobahn.


Das glaube ich wieder nicht! Die fahren doch großräumig von Prag nach Frankfurt. Wozu dann die Autobahn? großes Grinsen
Und die B22-Gemeinden wollen doch den Transitverkehr ( Bayreuth, Kemnath ). Dann sollen sie doch ihre B22 4-spurig ausbauen.
Es ist doch irgendwie klar, wenn ich wirtschaftlichen Aufschwung will, muß ich mit mehr Verkehr rechnen.

Meiner Meinung nach geht es nur um die B303.
Und da könnte man vieles tun, um den Transitverkehr abzuhalten:
Tonnagebeschränkung, Maut, Nachtfahrverbot für LKW.

Das mit der existentiellen Verbesserungschance in Bad Berneck und Tröstau ist offensichtlich noch nicht angekommen.
15.12.2006 12:26
Unternehmer

      

Original von niko-odin
Im Zweifelsfall locken Deine Bundesstrassen noch mehr Transitverkehr an als eine Autobahn.


Das glaube ich wieder nicht! Die fahren doch großräumig von Prag nach Frankfurt. Wozu dann die Autobahn? großes Grinsen


Eben. Und auf diesem Grossraum ist die Europastrasse 48 uns besser bekannt im Fichtelgebirge als B 303 eine Route. Sie hat Alternativ- und Ausweichfunktion.

Original von niko-odinUnd die B22-Gemeinden wollen doch den Transitverkehr ( Bayreuth, Kemnath ).

Sie stellen sich dem real exisitierenden Problem der Existenzsicherung ;-)

Original von niko-odin
Dann sollen sie doch ihre B22 4-spurig ausbauen.


Und die ganzen Bauern etc, belassen wir weiter auf der gleichen Trasse, wie den Fernverkehr.... gute Idee.

Original von niko-odin
Es ist doch irgendwie klar, wenn ich wirtschaftlichen Aufschwung will, muß ich mit mehr Verkehr rechnen.

Und du beschwer dich nicht über den Niedergang, wenn Du nicht mehr Verkehr willst... ;-)

Original von niko-odin
Meiner Meinung nach geht es nur um die B303.
Und da könnte man vieles tun, um den Transitverkehr abzuhalten:
Tonnagebeschränkung, Maut, Nachtfahrverbot für LKW.


Wir sprechen hier von einer Bundesstrasse die eine Funktion als Fernstrasse im europäischen Kontext ausübt. Die kann man nicht so einfach sperren - ohne eine Alternative anzubieten.

Original von niko-odinDas mit der existentiellen Verbesserungschance in Bad Berneck und Tröstau ist offensichtlich noch nicht angekommen.


Bei Dir auch nicht. Die Chance ergibt sich auch bei einer Umgehung.

Ganz nebenbei zu den Verkehrzahlen:

Der PKW-Verkehr (und Fahrzeuge bis 3,5t) haben auf der B303 lt. Zählung von 2005 seit 1990 um ein Drittel abgenommen, der LkW-Verkehr über 3,5t um ZWEIDRITTEL zugenommen. Und der Trend hält weiter an.

Das Problem bleibt der LKW-Verkehr.

Noch ein Link zur Info: http://ea96.linux-hosting.de/stadtanzeig...tail.php?id=543
15.12.2006 14:01
niko-odin

      

Also geht es Dir doch im Wesentlichen um eine Ableitung des Transitverkehrs von der B303 und nicht um eine wirtschaftliche Erschließung der Region Fichtelgebirge.
Wie man den Ost-West-Transitverkehr großräumig führen kann, ist ein neues Thema. Das sollten aber wir hier in Oberfranken entscheiden und nicht die EU in Brüssel.

Mein Argument, daß es nicht hauptsächlich die Anzahl der Fahrzeuge sind, die den Anwohnern Probleme machen, sondern wie nahe die Straße an Wohnhäusern, bzw. zwischen den Wohnhäusern verläuft und wie gut die Schallschutzmaßnahmen in diesem Bereich sind hast Du noch nicht zur Kenntnis genommen. Eingehauste Stadtautobahnen machen den Anwohnern keine Probleme: ( Allerdings habe ich nicht jeden einzelnen Anwohner befragt! großes Grinsen )

Ich habe auch schon erlebt, was es bedeutet, wenn im Nahbereich eine Autobahn bebaut wird. Es entsteht, wie gesagt, eine unüberwindbarer Wall und man hört Tag und Nacht je nach Abstand ein mehr oder weniger störendes Dauerrauschen.

LANG_THREAD_EDITOR

15.12.2006 15:38
Unternehmer

      

Original von niko-odin
Also geht es Dir doch im Wesentlichen um eine Ableitung des Transitverkehrs von der B303 und nicht um eine wirtschaftliche Erschließung der Region Fichtelgebirge.


Ich bin der Meinung das die vorhandenen Bundesstrassen im Fichtelgebirge als regionale Erschließung durchaus ausreichend sind, wenn man den Transitverkehr ableitet. (Sprich: Die Strassen sind da, aber schlecht verfügbar und die Umweltbelastung ist viel zu hoch)

Original von niko-odin
Wie man den Ost-West-Transitverkehr großräumig führen kann, ist ein neues Thema. Das sollten aber wir hier in Oberfranken entscheiden und nicht die EU in Brüssel.


Dann müssten wir schon aus der EU, Deutschland und Bayern austreten!

Original von niko-odinMein Argument, daß es nicht hauptsächlich die Anzahl der Fahrzeuge sind, die den Anwohnern Probleme machen, sondern wie nahe die Straße an Wohnhäusern, bzw. zwischen den Wohnhäusern verläuft und wie gut die Schallschutzmaßnahmen in diesem Bereich sind hast Du noch nicht zur Kenntnis genommen.


Die Anzahl der Fahrzeuge ist soch rückläufig ;-)

Wenn hier für die Anwohner eine Verbesserung erzielt werden kann, dann muss man die einzeln einfordern. Ein Ausbau der B 303 bringt aber mehr Verkehr


Original von niko-odin
Eingehauste Stadtautobahnen machen den Anwohnern keine Probleme: ( Allerdings habe ich nicht jeden einzelnen Anwohner befragt! großes Grinsen )


Ich habe mal auf einer gewohnt. Man hört die Dinger zwar nicht mehr aber man spürt sie. Es ist nicht leicht zu beschreiben, aber das Gefühl ist auch nicht so toll. Wirklich.

Original von niko-odinIch habe auch schon erlebt, was es bedeutet, wenn im Nahbereich eine Autobahn bebaut wird. Es entsteht, wie gesagt, eine unüberwindbarer Wall und man hört Tag und Nacht je nach Abstand ein mehr oder weniger störendes Dauerrauschen.


Und die Wetterlage und Windrichtung sind da auch ganz wichtig.
15.12.2006 15:58
niko-odin

      

Ich habe mal auf einer gewohnt. Man hört die Dinger zwar nicht mehr aber man spürt sie. Es ist nicht leicht zu beschreiben, aber das Gefühl ist auch nicht so toll. Wirklich.


In München fibrieren auch die Häuser, die über dem U-Bahn- oder S-Bahntunnel liegen. Man gewöhnt sich schnell daran.
Ich glaube nicht, daß die Lainecker etwas von der A9 spüren, da sie doch einige Meter weiter weg sind.
Ein Erlebnis wie in der unberührten Natur werden wir in unserer Kultur- und Zivilisationslandschaft nicht haben können.
Aber man sollte alles technisch machbare tun, die negativen Einflüsse zu minimieren.
Und man sollte sich jeden Straßenbau bzw. jeden Autobahn reiflich hinsichtlich seine Notwendigkeit überlegen.
Auf Verdacht, daß dadurch Arbeitsplätze entstehen könnten, reicht sicher nicht aus, vorallem weil ja auch der gegenteilige Effekt eintreten kann.
Eine neu gebaute Autobahn ist ein irreparabler Eingriff in die Lebensverhältnisse der betroffenen Bürger.
Ich erwarte von den Befürwortern handfeste, konkrete Zahlen, die den Bau einer Autobahn als dringlich erforderlich begründen. Bisher fehlen diese!
So billig wie die IHK kann man es nicht machen!
16.12.2006 10:29
Bayreuther
Foren Gott


4L565

geschockt       

Original von niko-odin
...

In München fibrieren auch die Häuser, die über dem U-Bahn- oder S-Bahntunnel liegen. ...


In Berlin kommt sogar die U-Bahn Linie 1 aus einem Haus heraus, um dann als Hochbahn weiterzufahren. Ob dieses Haus nicht auch zittert beim Durchfahren der Züge?

LANG_THREAD_EDITOR

16.12.2006 13:20 LANG_MEMBERS_USEROFFLINE LANG_MEMBERS_SENDEMAIL LANG_MEMBERS_SEARCH LANG_MEMBERS_BUDDY
Unternehmer

      

Original von niko-odin
So billig wie die IHK kann man es nicht machen!


Hast Du heute wohl die Leserbriefe gelesen?

Ich habe leider das Gefühl, dass die IHK Bayreuth für Oberfranken eher Mitläufer als Vordenker und Initiator ist.

LANG_THREAD_EDITOR

16.12.2006 13:30
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